Digitale Geodaten Lars Bernard und Stephan Mäs Inhalt 1 Klärung des Begriffs ........................................................................... 2 2 Theoretische Grundlagen ...................................................................... 2 3 Praktische Anwendung ........................................................................ 3 4 Umsetzungsstand und Auswirkungen ......................................................... 5 5 Perspektiven für Staat und Verwaltung ........................................................ 9 Literatur ............................................................................................ 9 Zusammenfassung Geodaten sind Grundlage vieler Verwaltungsanwendungen. Standardisierungen und Regelungen zielen auf eine einfache Nutzung von digitalen Geodaten aus unterschiedlichen Quellen. Über Geodateninfrastrukturen werden digitale Geo- daten publiziert, ausgetauscht und in Form von web-basierten Informationsdiens- ten zur direkten Nutzung durch Dritte bereitgestellt. Heute sind in dieser Form viele Geodaten verfügbar und werden beispielsweise im Rahmen von behörd- lichen Informationssystemen und Planungsverfahren für elektronisches Regieren und Verwalten genutzt. Aktuelle Entwicklungen zur Bereitstellung und Nutzung hochaktueller Beobachtungsdaten aus online-Sensorsystemen, zum Aufbau digi- taler Stadtmodelle und der automatisierten Datenintegration und -analyse zeigen das Potenzial für die verbesserte Inwertsetzung dieser Daten etwa für das urbane Ressourcenmanagement. L. Bernard (*) Professur für Geoinformationssysteme, TU Dresden, Dresden, Deutschland E-Mail: Lars.Bernard@tu-dresden.de S. Mäs TU Dresden, Dresden, Deutschland E-Mail: stephan.maes@tu-dresden.de © Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, ein Teil von Springer Nature 2020 T. Klenk et al. (Hrsg.), Handbuch Digitalisierung in Staat und Verwaltung, https://doi.org/10.1007/978-3-658-23669-4_7-1 1