Journal compilation © Blackwell Verlag GmbH, Berlin • JDDG • 1610-0379/2012/1001 JDDG | 1
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2012 (Band 10)
Vor gut einer Dekade wurden Weichen gestellt und Entscheidungen getroffen, die es
heute erlauben, zehn Jahre Journal der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft,
kurz JDDG, zu feiern. Die vorliegenden Fragen und Antworten sollen Ihnen, liebe
Lesergemeinschaft, einen kurzweiligen Rück- und Weitblick verschaffen: Wie hat es
begonnen, wo steht JDDG heute und welche künftigen Ziele gibt es?
Herr Prof. Stadler, zehn Jahre JDDG: Welche Gründe gibt es, das zu würdigen?
Die Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG) ist eine mehr als 120 Jahre alte,
traditionsreiche wissenschaftliche Fachgesellschaft, die seit nunmehr zehn Jahren
stolze Eigentümerin ihres wissenschaftlichen Journals (JDDG) ist. Mit Wiley-Black-
well wurde ein verlässlicher Verlagspartner gefunden. Diese epochale Entscheidung
wurde für die wissenschaftliche Gesellschaft im Vorstand der DDG unter Führung
des damaligen Präsidenten Herrn Prof. Wolfram Sterry getroffen.
Der Startschuss für eine neue Ära in der wissenschaftlichen Kommunikation wurde
2001 gegeben. Alles begann praktisch bei Null. Nach zehn Jahren intensiver Aufbau-
arbeit können wir in bahnbrechender Zeit auf ein mit Impact-Faktoren ausgestattetes
Journal mit internationaler Reputation blicken.
Wir sind stolz auf diese Entwicklung!
An dieser Stelle sei besonders den Herausgeberteams, beginnend mit Frau Prof. Eva
Bröcker und Herrn Prof. Peter Fritsch und in den letzten Jahren vor allem Herrn Prof.
Wolfram Sterry und Herrn Dr. Walter Burgdorf gedankt. Sie haben mit ihrem uner-
müdlichen Einsatz eine klare inhaltliche Ausrichtung vorgegeben und hierdurch für
eine außergewöhnlich schnelle Verbreitung und Akzeptanz gesorgt.
Den zahlreichen Autoren, die ihr wissenschaftliches Gedankengut gerade in den ers-
ten Jahren uneigennützig mit Vertrauen in das junge Journal der DDG weitergegeben
haben, gilt unser besonderer Dank. Mit der englischen Online-Version des Journals
wurde die Plattform für eine internationale Leserschaft geschaffen, ohne die die deut-
sche Dermatologie mit ihrem Publikationsorgan kein Gehör fände.
An dieser Stelle sei auch ganz besonders der professionellen Verlagsleitung von Wiley-
Blackwell, vertreten von Klaus Mickus in Deutschland und Allen Stevens in der Zen-
trale in Oxford gedankt, die mit ihrer weltweiten Vernetzung sicherlich auch wesent-
lich zur schnellen internationalen Verbreitung eines deutsch-englischen Journals
beigetragen haben. Aber auch Frau Maria-Anna Bergmann mit ihrem Team sei für
ihre professionelle Arbeit in der Unterstützung der Herausgeber besonders gedankt.
JDDG ist unzweifelhaft mit dem Namen unseres Altpräsidenten Herrn Prof. Dr.
Wolfram Sterry verbunden. Ihm gilt der besondere Dank der gesamten Gesellschaft,
da er nicht nur die Vision eines eigenen wissenschaftlichen Journals hatte, indem er
dieses Projekt zu einem nicht nur inhaltlichen, sondern auch wirtschaftlichen Erfolg
für die Fachgesellschaft geführt hat.
Welche Entwicklungen für die Publikation wünschen Sie sich als Präsident der
Deutschen Dermatologischen Gesellschaft für die kommenden Jahre?
Der Wunsch an die zukünftigen Herausgeber ist damit verbunden, das Journal der
Deutschen Dermatologischen Gesellschaft zu einem Spitzenpublikationsorgan für
DOI: 10.1111/j.1610-0387.2011.07865.x 10 Jahre JDDG 7
English online version on Wiley Online Library
Von A wie Anfang bis Z wie
Zukunft – 10 Jahre JDDG
Rudolf Stadler, Josef Auböck, Harald Gollnick, Roland Kaufmann,
Michael Landthaler, Eva-B. Bröcker, Peter Fritsch, Walter Burgdorf,
Wolfram Sterry