Open Access. © 2023 Philipp Dreesen, Julia Krasselt, Maren Runte, Peter Stücheli-Herlach, publiziert von De Gruyter. Dieses Werk ist lizenziert unter der Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz. https://doi.org/10.1515/9783111043616-010 Philipp Dreesen, Julia Krasselt, Maren Runte, Peter Stücheli-Herlach Operationalisierung der diskurslinguistischen Kategorie ,Akteur‘ Triangulation und Reflexion eines drängenden Desiderats der angewandten Forschung Abstract: Der Artikel geht der Frage nach, warum Praxisakteure kaum in die Dis- kursanalysen involviert werden. Angesichts der abstrakt bleibenden Akteursbe- griffe in der Diskurslinguistik wird eine Operationalisierung von ‚Akteur‘ vorge- schlagen, um Akteure als Praxispartner und als Untersuchungsgegenstände er- fassen zu können. Ausgangspunkt ist die angewandte Diskurslinguistik, die zeigt, dass Transformation von Akteurswissen zu Konkretion und Validität von Akteurs- bestimmungen beitragen kann. Wie dies konkret umgesetzt werden kann, wird am Beispiel eines transdisziplinären Forschungsprojets zu Energiediskursen gezeigt. Im Fazit wird auf die Unterschiede von Forschungs- und Praxisinteressen hinge- wiesen und die Erfassung komplexer digitaler Akteure als Desiderat hervorgeho- ben. Keywords: Akteur, Diskurslinguistik, Korpuslinguistik, Triangulation, Transdisziplinarität || Philipp Dreesen, Züricher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Theaterstrasse 15c, 8401 Winterthur, SWITZERLAND, philipp.dreesen@zhaw.ch Julia Krasselt, Züricher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Theaterstrasse 15c, 8401 Winterthur, SWITZERLAND, julia.krasselt@zhaw.ch Maren Runte, Züricher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Theaterstrasse 15c, 8401 Winterthur, SWITZERLAND, maren.runte@zhaw.ch Peter Stücheli-Herlach, Züricher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Theaterstrasse 15c, 8401 Winterthur, SWITZERLAND, peter.stuecheli@zhaw.ch