Archaologische Gesellschaft fUr Mecklenburg und Vorpommern e.V. Archaologische Berichte aus Mecklenburg - Vorpommern Band 10 2003 Sonderdruck Jorg Ansorge Die Domburg in Greifswald Einleitung Die Domburg, sudlich des Domes gelegen, war am Ende des 19. und in der ersten Halfte des 20. Jahrhunderts eine bekannte Greifs- walder Gaststatte. Ein Schankbetrieb in dem Traufenhaus erfolgte von 1879 bis Februar 1963 durch verschiedene Wirte. Nach Aufgabe der Gastronomie wurde das Haus we iter zu Wohnzwecken genutzt, verfiel aber in der Fol- gezeit wie viele andere Hauser der Greifswalder Innenstadt. 194 1988 wurden die Hofanbauten abgebrochen und zur Wiedereinweihung des Domes 1989, als der damalige SED Generalsekretar Erich Honecker die Stadt besuchte, kundigte man auf einem grolSen Plakat die Sanierung des Gebaudes an. Bis zur Realisierung dieses Vor- habens vergingen aber noch weitere 13 Jahre in denen die Bausubstanz des verbliebenen Vorderhauses weiter stark gelitten hat. Eine Sanierung des Hauses sowie die Errichtung eines Neubaus auf dem Innenhof wurde im April 2002 durch die neuen Besitzer Imken