Der Originalbeitrag ist erschienen in: Forum Bauinformatik 2006, C. Koch, T. Richter, E. Tauscher (Hrsg), Verlag Bauhaus-Universität Weimar ISBN 3-86068-291-1, S. 369-376 M-COMPUTING IM KONSTRUKTIVEN STAHLBETONBAU Martin Ebner 1 , Günther Heinzle 1 und Stefan Mayr 1 1 Institut für Bauinformatik, Technische Universität Graz, martin.ebner@tugraz.at vivaldi@sbox.tugraz.at stefan.mayr@student.tugraz.at 1 Einleitung „The most profound technologies are those that disappear. They weave themselves into the fabric of everyday life until they are indistinguishable from it.” (Mark Weiser, 1991) Mark Weiser [15] bewies bereits 1991 enormen Weitblick indem er seine Vision vom Computer der Zukunft darstellte. Zu einer Zeit als der PC (Personal Computer) gerade begann sich am Markt zu etablieren, sprach er von „verschwindenden, intelligenten“ Gegenständen bzw. Technologien die im alltäglichen Leben eine Unterstützung darstel- len. Heute spricht man von ubiquitious (allgegenwärtig) und pervasive (durchdringend) Computing [8]. Das klassische Beispiel solch „ubiquitärer Technologie“ sind die heuti- Kurzfassung: Mobile Anwendungen im Bauwesen konzentrieren sich hauptsächlich auf die Verbesserung von Bauabläufen bzw. auf die Verwendung von Datenbanksyste- men zur Feststellung von z.B. Lagerbeständen. Darüber hinaus findet man noch Moni- toring Systeme die mit mobilen Endgeräten verbunden sind. Diese Arbeit zeigt auf, wie man konstruktiv tätige Ingenieure (Statiker, Berechnungsin- genieure) unterstützen kann, damit sie Echtzeitberechnungen auf mobilen Geräten bzw. vor Ort durchführen können. Am Beispiel des Massivbaus wird die Entwicklung einer mobilen Applikation dargestellt. Es wird die Problematik der Verwendung verschiedener Mobiltelefone und die technische Umsetzung aufgezeigt. Anhand der definierten Use- Cases wird der praktische Einsatz demonstriert. Ein Ausblick auf weitere Entwicklungen für andere Fachbereiche rundet diesen Beitrag ab.