1 Disclaimer: This literature extract was gathered purely and subjective according the interests of the author (Manfred Bundschuh). Usually there were complete sentences from the original transferred. There's no guarantee for correctness. Literaturauszug aus: Humberto R. Maturana: Kognition, in: Siegfried J. Schmidt (Hg): Der Diskurs des Radikalen Konstruktivismus, Frankfurt/Main 1987 Inhalt Seite 1. Das Problem 1 2. Die Schwierigkeit 1 3. Der Ausgangspunkt 2 4. Das Phänomen der Kognition 2 5. Grundbegriffe 2 6. Das lebende System 3 7. Das Nervensystem 4 8. Das Nervensystem operiert als ein geschlossenes System 4 9. Das Medium 4 10. Kognition 4 11. Strukturelle Kopplung 5 12. Wahrnehmung 5 13. Wahrheit und Falschheit 5 14. Konsensuelle Bereiche 6 15. Der Beobachter 6 16. Kognitive Bereiche 7 17. Kreativität und Freiheit 7 18. Ethik und Liebe 8 Daß wir kognitive Akte vollziehen, erscheint uns selbstverständlich. Genau im Vollzug dessen, was ich tue, erscheint mir Kognition als meine unmittelbare Erfahrung. Kognition ist eine menschliche Eigenschaft und wird nicht weiter problematisiert. Das möchte ich ändern. 1. Das Problem "Welche Art von biologischem Phänomen ist das Phänomen der Kognition?" - In dieser Weise werde ich an das Problem herangehen .... Zu diesem Zweck muß ich Kognition als ein biologisches Phänomen definieren, wobei ich von Kognition Gebrauch mache; oder ich muß zumindest mit Hilfe von Kognition zeigen, wie das Phänomen der Kognition in der Arbeits- weise lebender Systeme entsteht. 2. Die Schwierigkeit Die Ansicht, Kommunikation sei eine unanalysierbare Eigenschaft, mit der menschliche Wesen ausgestattet sind, impliziert ein Objekt, nämlich Realität, die vom Erkennenden wahr- genommen wird .... Unter dieser Perspektive ist die Universalität der Erkenntnis trivial: Es gibt wahrzunehmende Objekte, und ihre Anwesenheit bestimmt ihre Erkennbarkeit. Unwis- senheit ist danach prinzipiell ein Fehler des Erkennenden. Wird Kognition hingegen als ein analysierbares Phänomen betrachtet, das aus der biologischen Arbeitsweise eines lebenden Systems resultiert, dann impliziert Kognition nicht notwendigerweise ein Objekt namens