Hand in Hand. Die Verbesserung der Ergebnisqualität stationärer psychodynamischer und multimodaler Psychotherapie durch verhaltenstherapeutische Elemente bei alexithymenPatienten S. Schaut, G. H. Franke! , S. Jcigert , C. TögeF, A. Schtitf & C. ulric'hj I - Hochschule Magdeburg-Stendal (FH), Fachbereich Angewandte Humanwissenschalien, Studiengänge B.Sc. und M.Sc.Rehabilitationspsychologie, Osterburger Str.25, 39576 Stendal, E-Mail: gabriele.fianke@,,hs-magdeburg.de 2 - SALUS Institut fiir Trendforschung und Therapieevaluation in Mental Health 3 : Klinik fiir Psychotherapeutische Medizin und Abhängigkeitserkrankungen des SALUS Fachklinikums fiir Psychiatrie & Psychotherapie Uchtspringe Zusammenfassung Hintergrund: Nach der Übersichtsarbeit von Ruf-er und Jenewein (2009) ist das Thema Alexithyrnie in der deutschen Psychotherapiefbrschung bislang vernachlässigt worden. verschiedene intemationale empirische untersuchungen zeigen, aufgrundihrer Heterogenität, ein uneinheitliches Bild. Annahmen zu besonders geeigneten Therapieformen fiir Alexithymiepatienten zeichnen sich bislang nicht befiiedigend ab, so dass multimodale Therapieansätze empfohlen werden. Fragestellung: Führen zusätzliche verhaltenstherapeutische Ernzel-und/ oder Gruppenangebote in der stationären psychodynamischen und multimodalen Psychotherapie zu einer messbaren Verbesserung der Ergebnisqualitat bei alexithymen Psychotherapiepatienten? Methodik: Die klinische Stichprobe der Psychiatrischen undPsychosomatischen Klinik des Fachklinikums Uchtspringe umfasst433 Patienten in stationärer psychotherapeutischer Behandlung. Diese konnten, aufgrund statistisch signifikanter Unterschiede klinisch relevanter Daten (2. B. Diagnosen, Psychotherapieerfahrung, etc.), zwei Interventionsgruppen (l) reine psychodynamische und multimodale Behandlung (n:261) sowie(2) zusätzliche verhaltenstherapeutische Einzelarbeit und/oder Gruppenarbeit (n:l 72) zugeteilt werden. Zu Beginn und Ende der Behandlung wurden die psychodiagnostischen Verfähren TAS-20, SCL-90-R und IIP-C einseserzt. Fachhochschule Schmalkalden