BRGÖ 2014 Beiträge zur Rechtsgeschichte Österreichs http://dx.doi.org/10.1553/BRGOE2014-1s210 TÄTIGKEITSBERICHT 2012 UND 2013 Von der Kommission für Rechtsgeschichte Österreichs der ÖAW zur KRGÖ an der Universität Wien Der letzte hier veröffentlichte Tätigkeitsbericht (BRGÖ 2012, 405–406) schloss mit dem – über- aus positiven – Ergebnis einer Evaluation der Kommission für Rechtsgeschichte Österreichs (KRGÖ) im September 2011, der ihr eigentlich das Verbleiben an der ÖAW hätte sichern sollen. Nichtsdestoweniger beschloss diese in weiterer Folge, dass die KRGÖ mit 31. März 2012 ihres Personals und ihrer Sachmittel entkleidet und mit Ende des Jahres 2012 gänzlich aufgelöst werde. Damit ging eine fast 150 Jahre währende Tradition institutionalisierter rechtshistorischer Forschung an der ÖAW zu Ende. Auch wurde damit ein Netzwerk von österreichischen Rechtshistorikerinnen und Rechtshistorikern aus vier österreichischen Universitäten zerstört, und zwar ohne dass man damit Kosten eingespart hätte, zumal die Mitglieder stets ehrenamtlich tätig gewesen waren. Für die bis dahin von der ÖAW, der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen und dem FWF finanzierten Projekte und Mitarbeiter/innen der KRGÖ konnte indessen die Möglichkeit einer Fortsetzung gefunden werden: Nachdem das Wissenschaftsministerium eine hundertprozen- tige Deckung der bis dahin von der ÖAW getra- genen jährlichen Kosten bis 31. Dezember 2015 garantiert hatte, erklärte sich die Universität Wien bereit, für den genannten Zeitraum so- wohl die Projekte als auch, soweit dies möglich war, die Mitarbeiter zu übernehmen. Am Euro- patag, dem 9. Mai 2012, wurde die „KRGÖ an der Universität Wien“ als Abteilung des Insti- tuts für Rechts- und Verfassungsgeschichte der Universität Wien gegründet; die Leitung über- nahm der bisherige KRGÖ-Obmann ao.Univ.- Prof. Dr. Thomas OLECHOWSKI. Nach Übertra- gung auch der Drittmittelprojekte an die Uni- versität Wien setzte sich die KRGÖ aus insge- samt zehn, großteils teilzeitbeschäftigten Mitar- beiter/innen zusammen: Von der Universität Wien finanziert waren bzw. sind dies die Da- men und Herren Univ.-Ass. Dr. Eva ORTLIEB (40 Stunden/Woche), Univ.-Ass. DDr. Christoph SCHMETTERER (8 Std/W), Univ.-Ass. Mag. Kamila Maria STAUDIGL-CIECHOWICZ (zunächst 20 Std/W, ab 1. Mai 2013 35 Std/W), Projektmitar- beiterin Mag. Susanne GMOSER (freie Dienst- nehmerin bis 30. April 2013, siehe noch unten) sowie die das Sekretariat betreuende Frau Ka- tharina BERNOLD (20 Std/W). Vom FWF finan- ziert waren dies die Projektmitarbeiterinnen Dr. Tamara EHS (20 Std/W; ausgeschieden mit 15. November 2012), Mag. Ellen FRANKE (30 Std/W; ausgeschieden mit 30. September 2013) und Mag. Miriam GASSNER (20 Std/W; ausge- schieden mit 30. Oktober 2012), von der Göttin- ger Akademie finanziert waren bzw. sind dies die freien Dienstnehmerinnen Mag. Yasmin- Sybille RESCHER (ausgeschieden mit 30. April 2013) und Mag. Sandra WEISS. Im Berichtszeit- raum neu hinzu kam am 1. Jänner 2013 der FWF-Projektmitarbeiter Mag. Stefan WEDRAC (20 Std/W); seit 1. Mai 2013 war Mag. GMOSER