G.-R. Burmester
A. Radbruch
J. Rautenstrauch
H. Zeidler
M. Schneider
A. Zink
Das Kompetenznetzwerk
¹Entzçndlich-rheumatische
Systemerkrankungenª
Hintergrçnde ± Fakten ± Ziele
Z Rheumatol 59:245–253 (2000)
© Steinkopff Verlag 2000
QUALITÄTSMANAGEMENT
ZfRh 248
Akzeptiert: 5. Juli 2000
Prof. Dr. G.-R. Burmester (
✉
)
Medizinische Klinik
mit Schwerpunkt Rheumatologie
und Klinische Immunologie
Universita ¨tsklinikum Charite ´
Schumannstr. 20/21
10117 Berlin
Prof. Dr. A. Radbruch · PD Dr. Angela Zink
Deutsches Rheuma-Forschungszentrum Berlin
Hannoversche Str. 27
10115 Berlin
Dr. Julia Rautenstrauch
Hermann-Hesse-Str. 4
88427 Bad Schussenried
Prof. Dr. H. Zeidler
Abteilung Rheumatologie
Medizinische Hochschule Hannover
Konstanty-Gutschow-Str. 8
30625 Hannover
Prof. Dr. M. Schneider
Abteilung fu ¨r Rheumatolgie
Heinrich-Heine-Universita ¨t Du ¨sseldorf
Moorenstr. 5
40225 Du ¨sseldorf
Medical network
“Inflammatory diseases” –
Background – Facts – Aims
Zusammenfassung Im Namen aller
Beteiligten mo ¨chten wir Ihnen das
Kompetenznetz Rheuma vorstellen.
Dieser Artikel soll Ihnen einen ersten
Einblick in die Aufgaben, Strukturen
und Ziele unseres Projektes geben.
Das Kompetenznetz Rheuma geht
auf eine Initiative des Bundesminis-
teriums fu ¨r Bildung und Forschung
zuru ¨ck. Unter mehr als 150 Antrag-
stellern hat das Ministerium im Rah-
men eines Wettbewerbs neun Kom-
petenznetzwerke in der Medizin fu ¨r
eine spezielle Fo ¨rderung ausgewa ¨hlt.
Das Ziel war, die in Deutschland
vorhandene, aber bundesweit zer-
splitterte Kompetenz zu gesund-
heitspolitisch bedeutenden Krank-
heitsbildern zu bu ¨ndeln und dadurch
effizienter zu gestalten. Das Kompe-
tenznetz Rheuma ist einer der Ge-
winner und wird u ¨ber einen Zeitraum
von bis zu fu ¨nf Jahren mit bis zu
5 Mio. Mark ja ¨hrlich unterstu ¨tzt.
Im Kompetenznetz Rheuma
schließen sich die verschiedenen
Ebenen der Rheumatologie zusam-
men: die Grundlagenforschung, die
Versorgungsforschung, die Universi-
ta ¨tskliniken, die rheumatologischen
Krankenha ¨user und Rehabilitations-
kliniken, die niedergelassenen Rheu-
matologen und die Hausa ¨rzte. Der
Wissens- und Informationstransfer
untereinander wird durch horizontale
und vertikale Vernetzung sicherge-
stellt. Ein wesentliches Ziel besteht
darin, die Wege von der Laborbank
bis zum Krankenbett zu verku ¨rzen.
Denn der enge Verbund von Grund-
lagenforschung, Krankenbetreuung
und Dokumentation bietet einzigarti-
ge Mo ¨glichkeiten, neue Forschungs-
ergebnisse zu ¨gig in die Patientenver-
sorgung zu integrieren und beste-
hende Defizite zu erkennen und aus-
zuschalten.
Getragen und weiterentwickelt
wird das Kompetenznetz Rheuma
von den sechs antragstellenden
rheumatologischen Kompetenzzen-
tren in Berlin, Du ¨sseldorf, Erlangen,
Freiburg, Hannover und Lu ¨beck/
Bad Bramstedt. Das Netzwerk soll
aber kein in sich geschlossenes
Projekt bleiben. Alle Interessierten
sind herzlich eingeladen, sich daran
zu beteiligen. Wir freuen uns also
u ¨ber Ihre Vorschla ¨ge, Diskussions-
beitra ¨ge und Anfragen! Gezielte In-
formationen zu den Teilprojekten
ko ¨nnen Sie bei den in dieser Artikel
genannten Ansprechpartnern gern
anfordern.
Summary In 1998 the German
Federal Ministry of Education and
Science launched a competition for
major comprehensive grants with the
ultimate goal of forming networks to
link patient care, education and re-
search. There were over 150 appli-
cations; 9 of which were successful.
Among the winners was our proposal
to create a federal medical network in
rheumatology („Kompetenznetz
Rheuma“) and we are pleased to an-
nounce its official start here with the
presentation of the abstracts from our
first network symposium in Berlin.
Our endeavor is aimed at bringing
together doctors in clinical practice,
patients and scientists to improve
patient care in rheumatology. There-
fore, this network is made up of
various components, namely docu-