Steiermark Ein Gefecht aus einem Ha81-Grab aus Kainach bei Wildon, Steiermark KG Kainach bei Wildon MG Wildon VB Leibnitz In mehreren Grabungskampagnen wurden in Kainach bei Wildon 1 von 2004 bis 2007 sowie 2012 vom Verein Kulturpark Hengist (Wildon) mehr als 17.000 m 2 untersucht und dabei etwa 230 Brandgräber einer ausgedehnten urnenfel der- bis älterhallstattzeitlichen Begräbnisstätte ,. . V Libit, OG Wetn, KG Kinc, Par. 550, 354 UKHA-Gräbereld Kainach Ausgrabung 2004-2007 r , I Übritan J. Fümho, S. K� .. 10 1 \ ------ - pe L- - - ---- I ! , I I 1 1 1 , 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 .,, 1 - - ----- - -- , . I 018 "11 G1111 014 • 0171 aufgedeckt. 2 Die Nekropole liegt am linken Ufer der Kainach, nahe deren Mündung in die Mur und ist mit großer Wahrscheinlichkeit der ca. 1.500 m Luftlinie entfernten zeitgleichen Höhensiedlung am Wildoner Schlossberg (Seehöhe 450 m) als Bestattungsplatz zuzuordnen. 3 Vorbehaltlich der noch nicht abgeschlossenen Auswertung zeich net sich für die Begräbnisstätte eine wohl kon tinuierliche Belegungsdauer von mehr als 600 Jahren ab (mindestens Bz D bis Ha C2). Die hier vorgestellten organischen Reste stam men aus dem Männergrab 42 (Abb. 12). Dieses etwas abseits gelegene, reich ausgestattete Grab enthielt u. a. sieben Keramikgefäße, zwei Bronze- sowie ein Rasiermesser (Typen Fonta nella und Seeboden bzw. Oblekovice) und sechs Gewandnadeln, die eine zeitliche Zuordnung in die Phase Ha Bl erlauben. Bemerkenswert sind die sich abzeichnenden Beziehungen in den 0191. \ 011 \ 1 1 " 1 0\ 1 1 1 1 1 1 1 1 1 r---, 1 1 f 1 3 \ 1 1 Abb. 12: Kainach: Vorläufiger Gräberfeldplan, Objekte und Gräber, Stand 2007. Der Kreis umrahmt Grab 42 (Quelle: Kulturpark Hen gist / J. Fürnholzer, St. Karl; Bearbeitung Ch. Gutjahr).