Empfehlungen und Stellungnahmen
Kardiologe 2017 · 11:383–397
DOI 10.1007/s12181-017-0185-6
Online publiziert: 18. August 2017
© Deutsche Gesellschaft für Kardiologie -
Herz- und Kreislaufforschung e.V. Published
by Springer Medizin Verlag GmbH - all rights
reserved 2017
J. Waltenberger
1
· B. Schöne-Seifert
2
· D. R. Friedrich
2
· B. Alt-Epping
3
·
M. Bestehorn
4
· J. Dutzmann
5
· G. Ertl
6
· B. Fateh-Moghadam
7
· C. W. Israel
9
·
A. Maase
8
1
Department für Kardiologie und Angiologie, Universität Münster, Münster, Deutschland
2
Institut für Ethik, Geschichte und Theorie der Medizin, Universität Münster, Münster, Deutschland
3
Klinik für Palliativmedizin, Hämatologie/Onkologie,Universitätsmedizin Göttingen, Göttingen,
Deutschland
4
ProMedCon GmbH, Zell, Deutschland
5
Klinik für Kardiologie und Angiologie, Medizinische Hochschule Hannover, Hannover, Deutschland
6
Universitätsklinikum Würzburg und Deutsches Zentrum für Herzinsuffizienz, Würzburg, Deutschland
7
Juristische Fakultät, Zentrum für Life Sciences-Recht, Universität Basel, Basel, Schweiz
8
Klinikenpflegedienstleitung,Universitätsklinikum Münster, Pflegedirektion, Münster, Deutschland
9
Klinik für Innere Medizin, Kardiologie, Nephrologie und Diabetologie, Abteilung für Kardiologie,
Evangelisches Klinikum Bethel (EvKB), Bielefeld, Deutschland
Verantwortlicher Umgang mit
ICDs
Stellungnahme der Deutschen
Gesellschaft für Kardiologie und ihrer
Schwester-Gesellschaften
Verantwortlicher Umgang mit
ICDs. Stellungnahme der DGK und
ihrer Schwester-Gesellschaften
4 Für die DGK: Projektgruppe „Ethik in der
Kardiologie“ der DGK
4 Beteiligte Schwester-Gesellschaften:
Deutsche Gesellschaft für Thorax-, Herz-
und Gefäßchirurgie; Deutsche Gesellschaft
für Pädiatrische Kardiologie
4 Durch intensive Diskussion und Gedanken-
austausch waren neben den aufgeführten
Autoren folgende Mitglieder der DGK-Pro-
jektgruppe „Ethik in der Kardiologie“ an
der Stellungnahme beteiligt: Volker Arolt,
Antonio Autiero, Friedhelm Beyersdorf,
Ralph Grabitz, Thomas Meinertz, Lukas
Radbruch, Georg Trummer
Univ.-Prof. Dr. med. Johannes Waltenberger ist
Sprecher der DGK-Projektgruppe „Ethik in der
Kardiologie“.
J. Waltenberger, B. Schöne-Seifert und
D.R. Friedrich sind die Hauptautoren dieser
Arbeit.
Inhaltsverzeichnis
Präambel
1 Einführung
1.1 Das Anliegen der Deutschen
Gesellschaf für Kardiologie
und ihrer Projektgruppe Ethik
1.2 ICD-Deaktivierung: Welche
Fragen stellen sich?
2 Zum Nutzen von ICDs
2.1 Der Begriff des „klinischen
Nutzens“
2.2 Nutzen- und Schadenspotenziale
im Verlauf einer ICD-Terapie
2.3 Schadenspotenziale von ICDs bei
Sterbenden
2.4 Zwei Fallbeispiele
2.5 Der medizinische Hintergrund für
die ICD-Terapie
2.6 Praktisches Vorgehen bei der
ICD-Deaktivierung
3 Normative Überlegungen zur
Deaktivierung von ICDs
3.1 Grundsätzliche Bedeutung von
Patientenautonomie
3.2 Patientenautonomie vor und nach
einer ICD-Implantation
3.3 Rechtliche Rahmenbedingungen
3.4 Aufklärung und Entscheidungen
über ICD-Deaktivierungen:
Zeitpunkt und Inhalt
4 Kardiologische Bewertungen
4.1 Einstellungen und Bedenken
deutscher Kardiologen
4.2 Europäische Leitlinien und
Positionspapiere
4.3 Amerikanische Leitlinien und
Positionspapiere
5 Praxisempfehlungen und
Schlussfolgerungen
6 Literatur
Präambel
Der Zuwachs an technischen Möglich-
keiten in der Medizin geht für viele Be-
troffene und auch für unsere Gesellschaf
mit neuen und komplexen Herausforde-
rungen einher. In diesem Kontext möchte
die interdisziplinäre Projektgruppe Ethik
in der Kardiologie für die Herzmedizin
spezifische ethische Probleme identifizie-
ren, diskutieren und mögliche Lösungen
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