© Die Autor*innen 2021. Dieser Artikel ist freigegeben unter der Creative-Com- mons-Lizenz Namensnennung, Weitergabe unter gleichen Bedingungen, Version 4.0 International (CC BY-SA 4.0). URL: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/de/legalcode Empirische Annäherungen zu Anerkennung und pädagogischer Beziehung im Biologieunterricht Empirische Hinweise aus der Perspektive der Biologiedidaktik Matthias Wilde 1,* 1 Universität Bielefeld * Kontakt: Universität Bielefeld, Fakultät für Biologie, Universitätsstraße 25, 33615 Bielefeld matthias.wilde@uni-bielefeld.de Zusammenfassung: Im vorliegenden Beitrag werden vier Studien aus dem Bio- logieunterricht der Sekundarstufe I vorgestellt. Zwei bieten Ansatzpunkte zu An- erkennungspraktiken, zwei zur Qualität der Beziehung zwischen Lernenden und Lehrpersonen. Alle Studien beziehen sich auf die Selbstbestimmungstheorie der Motivation. In den ersten beiden Studien werden Qualitäten der Lerner*innenmo- tivation bei unterschiedlichen Strukturbedingungen einer Mitmachausstellung mit und ohne explizite Berücksichtigung der Lerner*innenautonomie untersucht. In den folgenden beiden Studien werden Auswirkungen der gemeinsamen Versor- gungen eines Klassentiers auf die Beziehungsqualität der Schüler*innen zu ihren Lehrer*innen betrachtet. Schlagwörter: Motivation, Struktur, Autonomie, soziale Einbindung, Halten und Pflegen, Klassentier, Biologieunterricht