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Empirische Annäherungen
zu Anerkennung
und pädagogischer Beziehung
im Biologieunterricht
Empirische Hinweise aus der Perspektive der Biologiedidaktik
Matthias Wilde
1,*
1
Universität Bielefeld
*
Kontakt: Universität Bielefeld,
Fakultät für Biologie,
Universitätsstraße 25, 33615 Bielefeld
matthias.wilde@uni-bielefeld.de
Zusammenfassung: Im vorliegenden Beitrag werden vier Studien aus dem Bio-
logieunterricht der Sekundarstufe I vorgestellt. Zwei bieten Ansatzpunkte zu An-
erkennungspraktiken, zwei zur Qualität der Beziehung zwischen Lernenden und
Lehrpersonen. Alle Studien beziehen sich auf die Selbstbestimmungstheorie der
Motivation. In den ersten beiden Studien werden Qualitäten der Lerner*innenmo-
tivation bei unterschiedlichen Strukturbedingungen einer Mitmachausstellung mit
und ohne explizite Berücksichtigung der Lerner*innenautonomie untersucht. In
den folgenden beiden Studien werden Auswirkungen der gemeinsamen Versor-
gungen eines Klassentiers auf die Beziehungsqualität der Schüler*innen zu ihren
Lehrer*innen betrachtet.
Schlagwörter: Motivation, Struktur, Autonomie, soziale Einbindung, Halten
und Pflegen, Klassentier, Biologieunterricht