145 Werkzeuge zur Qualitätssicherung in der Software-Engineering-Ausbildung Stephan Kleuker Fachbereich Design Informatik Medien Fachhochschule Wiesbaden kleuker@informatik.fh-wiesbaden.de Zusammenfassung Qualitätssicherung wird häufig als notwendiges Übel der vermeintlich kreativeren Softwareentwicklung angesehen. Mit den richtigen Werkzeu- gen und dem Wissen über passende Verfahren kann die Qualitätssiche- rung zur spannenden Aufgabe bei der Suche nach potenziellen Fehlern werden. Im hier vorgestellten Forschungsprojekt werden zur Zeit freie Werkzeuge zur Analyse von Java-Programmen für ihren Einsatz in der Software-Engineering-Lehre und der Praxis bewertet. 1 Einleitung Die Qualitätssicherung (QS) als Teil der Softwareentwicklung spielt für den Pro- jekterfolg eine immer größere Rolle, da unzuverlässige Softwaresysteme von Kunden immer weniger akzeptiert werden. Da allerdings die Mittel für die Qua- litätssicherung nicht beliebig erhöht werden können, stellt sich die Frage, welche Ansätze der Qualitätssicherung unter welchen Randbedingungen die größten Erfolgswahrscheinlichkeiten bei der Suche nach gravierenden Fehlern haben. QS ist damit ein wichtiges Thema in der Software-Engineering-Ausbildung im Studium. Leider verfolgt dieses Thema das Vorurteil der langweiligen, mono- tonen Arbeit, was durchaus berechtigt ist, wenn man an sich immer wiederho- lende Tests denkt, die nach jeder Softwareänderung erneut mit genau der gleichen Vorgehensweise manuell durchgeführt werden müssen. Interessant werden die Aufgaben mit neuen Werkzeugen, die das Aufspüren von Fehlern unterschied- licher Art wesentlich erleichtern und die Testwiederholung automatisieren. Mit Ulrike Jaeger, Kurt Schneider (Hrsg.) (2009): Software Engineering im Unterricht der Hochschulen, SEUH 11, Hannover, dpunkt.verlag, Heidelberg